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Apple bread

An apple a day… Dass Äpfel unserem Körper einfach guttun ist keine Neuigkeit. Äpfel aus bester Bio-Qualität sind ein fixer Bestandteil unserer Ernährung: morgens, mittags, abends und unterwegs – Äpfel sind gesund, praktisch und äußerst vielseitig.

In unserer Küche kommen Äpfel täglich zum Einsatz. Morgens starten wir mit Apfel Porridge in den Tag. Die süßen Früchte werden zu Mus, Kompott, Marmelade und Chutney verarbeitet. Neben Strudel, Schmarren, Crumble und Kuchen kann man mit Äpfeln auch wundervolle herzhafte Gerichte zaubern: unsere Apfel-Karotten Schaumsuppe ist ein herbstliches Wohlfühlgericht.

Drei meiner Favoriten könnt ihr sogar im Cooking Magazin, Ausgabe 39 vom 27. September 2019, nachlesen. Meine Rezepte für eine Apfel-Kürbis Galette, Pancakes mit Äpfeln und Uhudlertrauben und ein herbstliches Apfel-Cantuccini Tiramisù zeigen, wie vielseitig Äpfel in der Küche verwendet werden können.

Am Wochenende probieren wir gerne neue Rezepte aus. Nachdem wir zur Erntezeit täglich saftige Äpfel frisch von unserer Streuobstwiese in unsere Küche holen, kam mir die Idee, unser geliebtes Banana bread neu zu interpretieren. Nachhaltigkeit und der Schutz unserer wunderschönen Natur sind uns ganz besonders wichtig. Wir sind in der glücklichen Lage, frisches Bio-Obst und Gemüse direkt vor der Haustür zu ernten. Mit etwas Kreativität und Mut zum Ausprobieren kann man importierte Ware ganz einfach durch heimische, saisonale Produkte ersetzen. Mein Apple bread ist das beste Beispiel dafür: das saftige Brot schmeckt herrlich fruchtig, ist vielseitig zu kombinieren und ganz nebenbei noch richtig gesund.

Das Apple bread ist glutenfrei und kann auch vegan zubereitet werden. Dazu einfach das Ei durch 3 EL Apfelmus und 1 EL Leinsamen ersetzen.

Apple bread

Saftiger und gesünder kann ein Brot kaum sein.
Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit1 Std. 10 Min.
Gericht: Brot, Frühstück, Kuchen, Mealprep
Portionen: 1 Kastenbrot
Autor: handmadememories.net by Sabine

Equipment

  • Kastenform

Zutaten

  • 400 g Äpfel
  • 150 g Trockenfrüchte
  • 100 g Nüsse
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 Bio-Orange Schale und Saft
  • 200 g glutenfreies Mehl
  • 12 g Weinstein-Backpulver
  • 1 Ei vegan: 3 EL Apfelmus und 1 EL Leinsamen
  • 2 EL Mandelmus od. Erdnussmus
  • 20 ml Ahornsirup
  • 1 Msp. Muskatnuss frisch gerieben
  • 1 TL Zimt
  • 1 Msp. Nelkenpulver
  • 1 TL Kakao alternativ: 50g grob gehackte Schokolade
  • 1 Handvoll Apfelscheiben, getrocknet optional
  • 1 EL Kokosöl für die Form
  • 3 EL Mandeln, gerieben

Anleitungen

Apfel-Frucht-Nussmischung

  • Äpfel ungeschält fein reiben.
  • Trockenfrüchte und Nüsse grob hacken und mit den Äpfeln vermischen.
  • Bio-Orange heiß waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Beides unter die Apfel-Früchte-Nussmischung rühren und Leinsamen hinzufügen.
  • Mindestens 5 Stunden ziehen lassen. Ich bereite die Masse abends vor und lasse die Masse im Kühlschrank ruhen.

Zubereitung des Apfelbrots

  • Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen, Kuchengitter auf der zweiten Schiene von unten einsetzen.
  • Ei mit Mandelmus glattrühren und mit Gewürzen, Kakao und Ahornsirup unter die marinierte Apfel-Frucht Masse rühren.
  • Mehl und Backpulver über den Teig sieben und kräftig durchkneten.
  • Eine Kastenform mit flüssigem Kokosöl einpinseln und mit geriebenen Mandeln bestreuen. Den Teig einfüllen, mit getrockneten Apfelscheiben belegen und etwa 65 Minuten backen. Bitte Garprobe machen und eventuell 5 Minuten fertigbacken. Die Garzeit variiert je nach verwendeter Apfelsorte.
    Ich habe Schafnasen aus unserer Streuobstwiese verwendet. Sie enthalten viel Fruchtsaft und machen den Teig etwas flüssiger. Die Backzeit verlängert sich somit um ein paar Minuten.
  • Apple bread aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten auskühlen lassen und aus der Form heben. Auf einem Kuchengitter vor dem Anschneiden vollständig abkühlen lassen – auch wenn es schwer fällt 😉 Viel Spaß beim Backen und genießen!

Notizen

copyright: handmadememories.net by Sabine, September 2019

Probiert das einfache Rezept doch mal aus – ihr werdet begeistert sein. Regional kochen und genießen tut uns allen gut und schont unsere Umwelt! So macht Nachhaltigkeit richtig Spaß. Eure Sabine.

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